Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

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Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon friediet » 14.01.2008, 12:47

Hallo,

innerhalb der Software Anforderung gibt es die Trennung nach funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen.
Funktionale Anforderungen lassen sich erfassen und nicht-funktionale Anforderungen nur verknüpfen. Warum?

Die funktionalen Anforderungen haben eine sogenannte Anforderungs ID. Dazu lautet der Hinweis Text:"Wird der Kundenanforderung automatisch zugeodnet". Ist es tatsächlich so gedacht, dass der Requirements Engineer hier eine beliebige Nummer eingeben kann über die irgendein Bezug hergestellt werden kann? Ein Bezug zu was? Mir ist dieses Element unklar und bin für eine Aufklärung dankbar.
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon olb » 08.11.2010, 09:36

Hallo,

gibt es hierzu eine Antwort? Mich würden diese Themen ebenfalls interessieren.

Unabhängig davon - ist irgendwo ein Manual erhältlich, was derartige Fragen beantwortet?


Gruß,

Olaf
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon Carsten Pfeiffer » 08.11.2010, 10:32

Hallo,

friediet hat geschrieben:innerhalb der Software Anforderung gibt es die Trennung nach funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen.
Funktionale Anforderungen lassen sich erfassen und nicht-funktionale Anforderungen nur verknüpfen. Warum?

Nicht-funtionale Anforderungen sind oft querschneidend und nicht nur für eine einzige Anforderung relevant. Daher werden die nicht-funktionalen Anforderungen separat gefasst und können mit den relevanten Requirements verknüpft werden.

friediet hat geschrieben:Die funktionalen Anforderungen haben eine sogenannte Anforderungs ID. Dazu lautet der Hinweis Text:"Wird der Kundenanforderung automatisch zugeodnet". Ist es tatsächlich so gedacht, dass der Requirements Engineer hier eine beliebige Nummer eingeben kann über die irgendein Bezug hergestellt werden kann? Ein Bezug zu was? Mir ist dieses Element unklar und bin für eine Aufklärung dankbar.

Da unterscheidet sich die deutsche Übersetzung ein wenig von der englischen, welche lautet: "is needed to unique a request". Die ID soll den Request also lediglich eindeutig wiedererkennbar, insbesondere für die Kommunikation mit dem Kunden.
Die ID selbst kann frei vergeben werden, d.h. man könnte auch eine ID des Kunden eintragen, falls dieser seine Requests mit bspw. einem Ticketsystem verwaltet.

Viele Grüße,
Carsten Pfeiffer
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon Carsten Pfeiffer » 08.11.2010, 10:50

Hallo Olaf,

olb hat geschrieben:Unabhängig davon - ist irgendwo ein Manual erhältlich, was derartige Fragen beantwortet?


derzeit leider nein, daher am Besten hier im Forum fragen.

Viele Grüße,
Carsten Pfeiffer
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon olb » 08.11.2010, 12:46

Vielen Dank für die schnellen Antworten - aus der letzteren ergibt sich auch schon die nächste Frage:

werden evtl. irgendwo Schulungen zum Thema Angeboten?

Gruß,

Olaf
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon administrator » 08.11.2010, 14:39

Hallo Olaf,

olb hat geschrieben:werden evtl. irgendwo Schulungen zum Thema Angeboten?

Zum Erwerb der Enterprise Version wird zugleich auch eine Schulung angeboten. Es gibt von der GEBIT keine "öffentlichen" Schulungen, an denen
man für wenig Geld teilnehmen könnte. Es ist jedoch möglich, individuelle Schulungen für bis zu 8 Teilnehmer zu vereinbaren, die dann allerdings auch ein paar
Tausend Euro kosten. Anfragen nehmen wir gerne unter kontakt@gebit.de entgegen.

Viele Grüße,
Carsten Pfeiffer
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Re: Was hat es mit der Anforderungs-Id auf sich?

Beitragvon hemmerling » 23.01.2012, 15:27

administrator hat geschrieben:Es gibt von der GEBIT keine "öffentlichen" Schulungen


Na da gibts doch jetzt in 2012 den Community Day auf der kostenlosen OOP Fachmesse ( nur die Konferenz ist kostenpflichtig ! )
http://www.gebit.de/oop-2012.html

Special-Day: GEBIT Solutions GmbH
Dienstag 24. Januar 2012
14.00 bis 17:15 Uhr
Tipps und Tricks für das Anforderungsmanagement mit TREND/Analyst

Abstract:
Das in einer kostenlosen Community-Version kommerziell nutzbare und auf Eclipse basierende Anforderungsmanagement-Werkzeug TREND/Analyst freut sich wachsender Beliebtheit. Diese Session richtet sich sowohl an erfahrene Nutzer als auch Interessierte, die mehr über effizientes Requirements-Engineering erfahren möchten, das nicht nur Fachabteilungen sondern insbesondere auch Projektleitern und SW-Entwicklern die Projektarbeit deutlich vereinfacht.

In diesem Workshop erhalten Sie aus erster Hand Tipps & Tricks und Antworten auf interessante Fragestellungen:

Vorteile der direkten Integration von Requirements-Engineering in Eclipse
Nutzung des integrierten UML-Tools, Modell-basiertes RE
Erläuterung und Einsatz der Standard Metamodelle zur Abbildung von verschiedenen Entwicklungsprozessen
Arbeiten in verteilten Teams, Such- und Filterfunktionen, Batch-Bearbeitung vieler Dokumente gleichzeitig


Im Anschluss von 17.45 bis 18.45 steht der Dozent zusätzlich für die Diskussion Ihrer spezifischen Fragen zu Verfügung.

:-)
hemmerling
 
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